Stücke

Für Erwachsene

 

 

CRINKLED - zwei Leben, gefaltet, zerknittert, geknüllt

Foto: You Wei Chen

Eine Szenenfolge über Vergänglichkeit erzählt mit Papier und Percussion

Normalerweise wird Papier mit Geschichten beschrieben. Doch bei Alice Therese Gottschalk wird das Papier selbst zum Geschichtenerzähler. 

Papier in seinen verschiedenen Aggregatzuständen sowie Masken und Marionetten aus Papier gestalten Geschichten, knistern vom Leben, rascheln von der Liebe, tanzen vor Freude und brennen vor Aufregung.

Der Lebenslauf eines einfachen Materials wird zur Metapher für Verwandlung und Vergänglichkeit. Untrennbar dazu entwickelt die Percussionistin Anja Füsti unverwechselbare Klänge und Kompositonen, die Sprache überflüssig werden lassen. Ein Papierrausch im Duo von Figurenspiel und Musik.

Spiel und Ausstattung: Alice Therese Gottschalk

Live Musik und Komposition: Anja Füsti

Regie: Frank Soehnle

Kostüme: Evelyne Meersschaut

Wunderkammer- Betrachtungen über das Staunen

Foto: Klaus Kühn

Die Idee der Wunderkammer war einst ein frühmuseales Sammlungskonzept,welches sich an Raritäten und Kuriositäten orientierte. Sie bietet die Klammer für diesen Theaterabend zwischen Bildender und Darstellender Kunst, zu dem sich drei der renommiertesten Figurenspieler zusammenschließen, die allesamt beim 2011 verstorbenen Stuttgarter Marionettenspiel-Altmeister Prof. Albrecht Roser im Studiengang Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart studiert hatten.
Inspiriert von den atmosphärisch zauberhaften Klängen der Musik des Jazzpianisten Michael Wollny und der Cembalistin Tamar Halperin, sowie Eigenkompositionen von Bradley Kemp öffnen Alice Therese Gottschalk, Raphael Mürle und Frank Soehnle die Wunderkammer der Marionette.
In unterschiedlichen Szenen versetzen die Fadenfiguren durch ihre einzigartige Magie und scheinbare Schwerelosigkeit ihr Publikum in Staunen.
Koproduktion vom FAB-Theater Stuttgart, Figurentheater Raphael Mürle Pforzheim und Figurentheater Tübingen

Figuren, Spiel und Regie: Alice Therese Gottschalk, Frank Soehnle und Raphael Mürle
Choreographische Beratung: Lisa Thomas (Stuttgart)
Kostüme: Evelyne Meersschaut (Belgien)
Kompositionen: Bradley Kemp (USA)

 

Kleist - Über das Marionettentheater oder die Überwindung der Schwerkraft in drei Akten

Foto: TdL

Der Tänzer Herr von C. und der Autor begeben sich auf einen Disskurs über die Wirkung der Bewegungen der Marionetten im Vergleich zum menschlichen Körper.
Sie behandeln Fragen wie: Was ist Grazie? Wo liegt der Schwerpunkt? Und was kann unser Bewusstsein alles anrichten?
Verdeutlicht wird der Dialog mit Marionettenszenen, Schwerpunkte geraten in Bewegung, Tänzerinnen tanzen schwerelos in den Bühnen Himmel, das Bewusst sein ringt nach den richtigen Worten.
Durch das Zusammenspiel von Wort und Bild bekommt der Aufsatz von Kleist eine Leichtigkeit und Lebendigkeit.

 

Die Presse schrieb:
»...ein Fest der Illusion, eine Liebeserklärung ans Figurentheater, voller Poesie, Witz und Tiefgang...«
»...graziös, anmutig, und doch ganz einfach...«
»...fingerfertig, präzise, konzentriert...«

 
Spiel: Alice Therese Gottschalk, Torsten Gesser, Björn Langhans
Ausstattung: Alice Therese Gottschalk, Frank Soehnle
Regie: Frank Soehnle

Muschelkalk - die Liebe des Hans Joachim Ringelnatz

Foto: FAB-Theater

 

Eine Unbekannte betritt einen alten Speicher und findet eine verstaubte Seekiste. Hier lauert Ringelnatz der über seine große Liebe erzählen will. Ringelnatz umgarnt die Unbekannte mit Gedichten, führt sie zu Briefen, Figuren und zieht sie in seine Traumwelt.
„Muschelkalk - die Liebe des Joachim Ringelnatz“ erzählt die Liebesgeschichte des kauzigen  Kabarettisten und Dichters Joachim Ringelnatz und seiner Ehefrau Leonharda Pieper (von ihrem Liebhaber Muschelkalk genannt). Als Grundlage für die Erzählung dient der pikante  Briefwechsel zwischen den Verliebten und doch Zögernden.
Die Visualisierung durch Alice Therese Böhm erfolgt über Masken, Marionetten und Material. Das Immaterielle bekommt damit eine Entsprechung im Materiellen. Symbolhaftes versinnbildlicht das dramatische Moment.
Ausdrucksstarke Masken zeigen Ringelnatz in seinen unterschiedlichen Facetten: Ringelnatz als Kabarettist, Ringelnatz als Liebhaber, Ringelnatz als der heimatlose Matrose, Ringelnatz als das ewige Kind… Die ungewöhnlichen Marionetten und Handpuppen treten in den Dialog mit der Darstellerin - ein Spiel zwischen Abhängigkeit, Führung und führen lassen entsteht.
Begleitet wird sie mit einfühlsamen Geigenspiel und Sprache von Urs Klebe, der damit die Auftritte der Figuren akzentuiert und die Erzählung umrahmt.  

Regie: Stephanie Rinke

Musik: Roman Lemberg, Ulrich Beck 

Figurenbau, Ausstattung: Alice Therese Gottschalk

Spiel: Alice Therese Gottschalk, Urs Klebe 

 

 

Für klein und groß

 

3 Hieroglyphen - 1 Solo für 2

Foto: Michael Vogel

 3 Hieroglyphen - 1 Solo für 2“ ist eine ungewöhnliche Begegnung mit der Maskenfigur Teje. Er spricht, gestikuliert und flirtet mit den Passanten und lädt sie in seine Pyramide ein. Hier, in seinem Miniaturtheater, spielt er für jeweils nur eine Person in wenigen Minuten eine kleine Geschichte.
Dieses Stück ist ein ganz individuelles Theatererlebnis. Der Zuschauer erlebt eine sehr persönliche und unvergessliche Art der theatralen Kommunikation.
" 3Hieroglyphen - 1 Solo für 2" ist geeignet für Straßenfeste, Vernissagen, als Buffet- begleitung und überall dort wo gewartet und erwartet wird.

Ausstattung und Spiel: Alice Therese Gottschalk

Regie: Michael Vogel

 

Episoden

Foto: Richard Termine

... ist ein literarisch musikalisches Varietéprogramm, gespielt mit unterschiedlichen Figurenarten.

 Zusehen ist eine breites Spektrum an Themen, von der brechtschen Seeräuber Jenny bis zum erotisch orientalischen Bauchtanz aus tausend und einer Nacht.

 Die Nummern können je nach Bedarf ausgewählt und aneinander gereiht werden.

Episoden war unteranderm schon im Friedrichsbau Varieté Stuttgart im Rahmen des Programms Best of ShowstArt zu sehen.

 

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