Muschelkalk - die Liebe des Joachim Ringelnatz

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Eine Unbekannte betritt einen alten Speicher und findet eine verstaubte Seekiste. Hier lauert Ringelnatz der über seine große Liebe erzählen will. Ringelnatz umgarnt die Unbekannte mit Gedichten, führt sie zu Briefen, Figuren und zieht sie in seine Traumwelt.
„Muschelkalk - die Liebe des Joachim Ringelnatz“ erzählt die Liebesgeschichte des kauzigen  Kabarettisten und Dichters Joachim Ringelnatz und seiner Ehefrau Leonharda Pieper (von ihrem Liebhaber Muschelkalk genannt). Als Grundlage für die Erzählung dient der pikante  Briefwechsel zwischen den Verliebten und doch Zögernden.
Die Visualisierung durch Alice Therese Böhm erfolgt über Masken, Marionetten und Material. Das Immaterielle bekommt damit eine Entsprechung im Materiellen. Symbolhaftes versinnbildlicht das dramatische Moment.
Ausdrucksstarke Masken zeigen Ringelnatz in seinen unterschiedlichen Facetten: Ringelnatz als Kabarettist, Ringelnatz als Liebhaber, Ringelnatz als der heimatlose Matrose, Ringelnatz als das ewige Kind… Die ungewöhnlichen Marionetten und Handpuppen treten in den Dialog mit der Darstellerin - ein Spiel zwischen Abhängigkeit, Führung und führen lassen entsteht.
Begleitet wird sie mit einfühlsamen Geigenspiel und Sprache von Tobias Grauer, der damit die Auftritte der Figuren akzentuiert und die Erzählung umrahmt.  

Regie: Stephanie Rinke

Musik: Roman Lemberg, Ulrich Beck 

Figurenbau, Ausstattung: Alice Therese Böhm

Spiel: Alice Therese Böhm, Tobias Grauer

 

Dauer: ca.60 min.

Das Gesamtwerk von Joachim Ringelnatz erscheint im Diogenes Verlag AG Zürich

    Bühnentechnische Vorraussetzungen:

  • Bühnengröße: 4m tief, 6m breit
  • Gute Bodensicht erforderlich, entweder durch ansteigende Zuschauerreihen oder Podeste als Spielfläche.
  • 3 große Stative/2 Bodenstative
  • Scheinwerfer: 4 PC 650W/2 Fresnel 650W/2 mini Fresnel 300W/ 1 Profiler